Unsere Rezepte

ausgleichend für den frühling.

rezepte für den frühling

Mit dem ayurvedischen Frühlingsbeginn ab Ende Februar beginnt wieder die beste Zeit sich von diesen Schlacken  innerlich sowie auch äußerlich zu trennen.

Die Tradition, sich im Frühjahr vom inneren und äußeren Ballast zu befreien, finden wir nicht nur in der ayurvedischen Heilkunde, sondern auch die westliche Naturheilkunde empfiehlt Fastenkuren und Diäten.

Das Dosha Kapha dominiert und folglich kommt es zu einer Zunahme des „Kälteprinzips“. Kalt ist eine Kapha – Eigenschaft, diese regt die Schleimproduktion an und das Verdauungsfeuer wird dadurch geschwächt. Deshalb sollte die Ernährung vorwiegend der Entschlackung  und der Anregung des Verdauungsfeuers dienen.

Leichte und gekochte Speisen aus bitteren Gemüsen und anregenden Gewürzen bringen unseren Stoffwechsel wider so richtig auf Trab und schenken uns neue Vitalität und Leichtigkeit für Körper und Geist.

Ebenso wertvoll zur Entgiftung im Frühling  sind frische Salate, alle jungenFrühjahrsgemüse und Rohkost.

Die meisten Pflanzen, die bei uns im Frühjahr gedeihen, enthalten viele Bitterstoffe, sind zusammenziehenden Geschmacks und fördern so den Reinigungsprozess und regen den Stoffwechsel an.

Dazu gehören neben Salaten auch Wildgemüse (z.B. Löwenzahn, Brennessel usw.) und frische Kräuter.

agni-trunk
Ein ayurvedischer Aperitif zum Anregen der Verdauungssäfte.

Zubereitung:
Die Gewürzsamen trocken in einer Pfanne anrösten und dann in den Mörser geben und zerkleinern. Frischen Ingwer und Wasser 10 Minuten einkochen zu einem Sud. Die gemörserte Gewürzmischung in das Ingwerwasser geben und 10 Minuten mit köcheln lassen. Den Gewürzsud abkühlen lassen, mit weißem Traubensaft auffüllen und mit Limettensaft, Zucker und einer Prise Salz abschmecken. Die Kräuter zerkleinern und auf den in Gläsern abgefüllten noch lauwarmen Agni-Trunk geben, in kleinen Schlucken trinken. Dieser regt die Verdauungskraft vor der Hauptmahlzeit an.

Zutaten:

  • Kreuzkümmelsamen
  • Ingwerwasser
  • Koriandersamen
  • Fenchelsamen
  • Steinsalz
  • brauner Zucker
  • Limette
  • Traubensaft
  • frische Kräuter

Chicoree & Radicchio aus dem Ofen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 175° vorheizen. Den Chicoree waschen und den Stunk herausschneiden und den Chicoree längs vierteln. Den Radicchio waschen und den Salatkopf in Streifen schneiden. Beides in eine Auflaufform legen.

Ingwer schälen und Chilischote putzen. Beides in feine Streifen schneiden und über das Gemüse verteilen.

Aus Apfelsaft, Ahornsirup, Olivenöl, Sojasoße und den Gewürzen eine Marinade anrühren und über das Gemüse gießen. Die Walnüsse auf dem Gemüse verteilen und dann alles im Backofen ca. 30 Minuten backen.

Chicoree und Radicchio sind ideale Detox-Gemüse um Pitta und Kapha auszugleichen. Sie haben einen reduzierende Wirkung auf den Gewebsstoffwechsel durch den herben Geschmack und kühlender Potenz.

Sie zählen zu den Basen-Gemüsearten und helfen bei der Entsäuerung und der katabolen Stoffwechselaktivität. In der Detox-Küche immer in gegarter Form.

Zutaten für 2 -3 Personen:

 

  • 3 Chicoreestauden
  • 1 kleiner Radicchio
  • 1 Scheibe frischen Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 150 ml Apfel- oder Traubensaft
  • 3 El Ahornsirup
  • 1 EL Sojasoße
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Ajwain Königskümmel oder Thymian
  • etwas Pippali (Langpfeffer) und Steinsalz
  • 1 Handvoll Walnüsse

 

Rote Bete aus dem Ofen

Zubereitung:

Rote Bete mit der Gemüsebürste abbürsten und in dünne Scheiben schneiden.

In eine Auflaufform oder ein Backblech nebeneinander legen und mit Olivenöl versehen. Die Kräuter, Gewürze und Sesamsamen darüber streuen und in den Backofen bei ca.180° ca. 20 Minuten backen.

Gerne frische Kräuter darüber geben und etwas gekochten Basmatireis dazu reichen.

Rote Bete zählt auf der Detox-Liste zu den Favoriten. Das Wurzelgemüse zeichnet sich durch seine basischen und eisenhaltigen Wirkstoffe aus und wirkt laut Ayurveda entsäuernd, blutaufbauend, hauttherapeutisch, stuhllockernd und leicht abführend.

Zutaten:

  • 4 Rote Bete-Knollen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Tl Ajwainsamen
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Sesamsamen
  • etwas Steinsalz und Pippali (Langpfeffer) oder schwarzen Pfeffer aus der Mühle

grüner buttermilchkuchen

Zubereitung:

Sauerampfer und Portulak waschen und trocken schütteln, die Blätter fein hacken.
Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Ein Backblech mit Butter einfetten.
Mehl, Backpulver, 300g Zucker in einer Schüssel mischen. Buttermilch, Zitronenschale, Sauerampfer, Portulak und Eier dazugeben und alles mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren.
Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Pistazien darüber streuen. Den Kuchen im Backofen (Mitte) bei 180 Grad (Umluft ohne Vorheizen) ca.15 Minuten backen.

Inzwischen die Blüten, wenn nötig abbrausen und abtropfen lassen. Größere Blüten zerzupfen.
Den übrigen Zucker mit dem Zitronensaft verrühren und erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Butter darin zerlassen.
Den Kuchen herausnehmen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Zitronenbutter gleichmäßig darüber träufeln, dann weitere 5 Minuten backen.

Herausnehmen, mit den Blüten bestreuen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Buttermilchkuchen in etwa 3x3cm kleine Stücke teilen.

Zutaten für 20 Stücke :

  • 60g Sauerampfer

  • 40g Portulak

  • 1 Bio-Zitrone

  • 400g Mehl

  • 1 Päckchen Backpulver

  • 400g Zucker

  • 500g Buttermilch

  • 2 Eier

  • 50g gehackte Pistazien

  • 2 Hände voll Veilchenblüten, Schlüsselblumenblüten und/oder Rotkleeblüten

  • 150g Butter

  • Butter für das Backblech

kartoffelsalat
mit wildkräutern

Zubereitung:

Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln waschen und in Salzwasser in ca. 25 Minuten weich kochen. Inzwischen die Zuckerschoten putzen, waschen und in kochendem Wasser ca. 2 Minuten blanchieren. In ein Sieb abgießen, in eiskaltem Wasser abschrecken und je nach Größe ganz lassen oder halbieren. Die Wildkräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Hälfte der Blätter grob schneiden. Die Zitrone heiß waschen und trocken reiben, die Schale dünn abreiben und den Saft auspressen.

Die zerkleinerten Wildkräuter, Zitronenschale und -saft, Birnensaft, Steinsalz, Ahornsirup, Chiliflocken, Pippali in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Olivenöl mit einem Löffel unterrühren.

Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen.

Kartoffeln, Zuckerschoten, Kapern in eine Schüssel geben und mit der Kräuter-Vinaigrette mischen und mit den restlichen Kräutern und evtl. Gänseblümchen anrichten.

Zutaten:

  • 1 kg kleine festkochende Kartoffeln
  • Steinsalz
  • Pippali, langer Pfeffer
  • 200g Zuckerschoten
  • 4 handvoll Wildkräuter (Girsch, Knoblauchrauke)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50ml Birnen-oder Orangensaft
  • ½ TL Chiliflocken
  • 100ml Olivenöl
  • Kapern
  • Ahornsirup

polenta mit bärlauchpesto

Zubereitung:

Für die Polenta einen Topf erwärmen und die Polenta darin trocken anrösten.

6 Tassen Wasser dazugießen und die Polenta unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Salz, Rosmarin, Chilipulver zufügen. Die Polenta 10 Minuten köcheln lassen, dabei weiterhin ab und zu rühren, damit sich eine sämige, klümpchenfreie Masse bilden kann.

Backofen auf 195 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Olivenöl bestreichen und die Polenta darauf verteilen.

Für das Bärlauchpesto, Bärlauch und Giersch waschen, trockenschleudern und grob hacken.

Sonnenblumenkerne, Kräuter, Olivenöl, Salz, Pfeffer in einem Mixer zu einem Pesto fein hacken. Über die Polenta verstreichen. Die Polenta im heißen Backofen 10 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen etwas abkühlen lassen und dann in Scheiben oder Rauten schneiden.

Zutaten:

für die Polentaschnitten

  • 2 Tassen Maispolenta

  • 1Tl Salz

  • 1Tl Rosmarin getrocknet

  • 1 Messerspitze Chilipulver

     

für das Bärlauchpesto:

  • eine Hand voll Giersch

  • 1 Bund Bärlauch

  • 5 El geröstete Sonnenblumenkerne

  • 2 El Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

ghee
geklärtebutter

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf mit dickerem Boden bei kleinster Hitze schmelzen lassen. Nach 45 Minuten (die Kochzeit variiert sehr nach der Menge der Butter und der Temperatur) hat sich der weiße Schaum an der Oberfläche verkrustet, und die Butter sollte goldfarben und klar sein.

Das ist sehr wichtig, denn nur wirklich ganz klare Butter ist haltbar. Die Butter etwa 15 Minuten stehen lassen und dann durch ein Mulltuch oder einen Papierteefilter in einen Steinguttopf oder ein hitzebeständiges Glas absieben. Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und erst nach vollständigem Abkühlen verschließen.

Geklärte Butter ist ungekühlt rund 9 Monate haltbar, bitte nicht in den Kühlschrank stellen. Geklärte Butter ist hoch erhitzbar, ohne dass sie verbrennt oder eine chemische Veränderung erfährt. Daher ist sie ein idealer Fettstoff zum Kochen, Braten, Frittieren oder als Brotaufstrich.

Es lohnt sich Ghee selber herzustellen, da die Gheeprodukte aus dem Handel unerwünschte Konservierungsstoffe enthalten und geschmacklich nicht vertretbar sind. Selbst hergestelltes Ghee hat ein feinstes Aroma und unsere ureigene ganz persönliche Energie.

Zutaten:

  • 1 kg Bio-Süß – oder Sauerrahmbutter

frisch gebackene chapatis

indische teigfladen

Zubereitung:

Das Weißmehl, das Vollkornmehl und den Hartweizengrieß mit dem Salz und dem Schwarzkümmel gut mischen. Das Ghee beifügen, das lauwarme Wasser und alles miteinander verkneten, bis der Teig die Konsistenz eines „Ohrläppchens“ bekommt. Mindestens eine halbe Stunde abgedeckt stehen lassen und dann zu kleinen Kugeln formen. Mit einer Teigoder Chapati - Rolle in kleine gleichmäßige Fladen rollen und ohne Fett in einer Pfanne backen.

Zutaten:

  • 250g Weißmehl
  • 250g Vollkornmehl
  • 150g Hartweizengrieß
  • 1 Prise Steinsalz
  • 120g Ghee
  • ca.1/4l lauwarmes Wasser
  • Nigella, Schwarzkümmel