saisonale rezepte aus der ayurveda - küche frisch & mit liebe gekocht

rezepte für den spätsommer

Hallo Spätsommer!!!

Sommer-Zeit ist Pitta -Zeit im Ayurveda.

Leber, Galle und Augen werden dem Pitta zugeordnet und sollten nach den heissen Sommertagen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Achten Sie auf gesunde Haut. Dies ist die beste Jahreszeit, um das Feuer-Element Pitta, das durch die Sommer-Hitze sehr erhöht sein kann, durch Pitta-reduzierende Ernährung und  Behandlungen auszuleiten.Jetzt sind süße, leichte und bittere Nahrungsmittel und Getränke empfehlenswert, vermeiden Sie scharfe Gewürze und säuernde Milchprodukte wie Joghurt. 

Eine entsäuernde, Basenreiche Ernährung stärkt Ihre Leber und Galle, unterstützt Ihr Immunsystem, das gesunde Gleichgewicht und die Gesundheit Ihrer Augen und Haut. 

Empfehlungen für Deine Sommer-Gesundheit aus dem Ayurveda:

DO: kühlende, saftige und nährende Nahrungsmittel, wie: Melone, Gurke, Mango, Avocado, Kokos, Spargel, Mandeln. Als tierische Produkte:Ghee, Milch, Buttermilch, Natur-Joghurt, Honig, Fisch und Geflügel: (Im Ayurveda wird Fleisch therapeutisch in kleinen Mengen eingesetzt).

DON'T: saure und erhitzende Substanzen wie saure Beeren, Zitrusfrüchte( Ausnahme Zitronen), Tomaten (nur 2 x i.d. Woche), Salz, scharfe Gewürze, Alkohol, auch keine trockenen Hülsenfrüchte im Übermaß. Außerdem kein Lamm-, Rind-und Schweinefleisch. Kalte Getränke aus dem Kühlschrank und Eis meiden.

agni-trunk
Ein ayurvedischer Aperitif zum Anregen der Verdauungssäfte.

Zubereitung:
Die Gewürzsamen trocken in einer Pfanne anrösten und dann in den Mörser geben und zerkleinern. Frischen Ingwer und Wasser 10 Minuten einkochen zu einem Sud. Die gemörserte Gewürzmischung in das Ingwerwasser geben und 10 Minuten mit köcheln lassen. Den Gewürzsud abkühlen lassen, mit weißem Traubensaft auffüllen und mit Limettensaft, Zucker und einer Prise Salz abschmecken. Die Kräuter zerkleinern und auf den in Gläsern abgefüllten noch lauwarmen Agni-Trunk geben, in kleinen Schlucken trinken. Dieser regt die Verdauungskraft vor der Hauptmahlzeit an.

Zutaten:

  • Kreuzkümmelsamen
  • Ingwerwasser
  • Koriandersamen
  • Fenchelsamen
  • Steinsalz
  • brauner Zucker
  • Limette
  • Traubensaft
  • frische Kräuter

Paprika – Feigen Chutney

Zubereitung:

Paprika schälen und in kleine Stückchen schneiden. Knoblauch und Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden. Chilis entkernen und ebenfalls fein würfeln. Die Feigen in kleine Stückchen schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen, darin erst die Gewürze und dann  die Gemüse leicht anbraten.

Saft, Senf, Essig, Salz und Zucker dazu geben. Alles in 30 Minuten einkochen lassen.

Paprika – Feigen- Chutney wirkt auf alle 3 Doshas ausgleichend. 

Zutaten:

  • je 1 rote und grüne Paprika
  • 8 getrocknete Feigen
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 grüne große scharfe Chilis
  • ¼ TL Anissamen
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Senfsamen
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Ursalz
  • 1 EL Rohrzucker
  • 1 EL Granatapfelsaft
  • 100 ml Birnensaft
  • 1 EL Olivenöl

 

Traubenchutney

Zubereitung:

1. Die Trauben waschen.

2. Das Ghee in einem kleinen Topf erhitzen. Nelke, Zimtstange und Chai- Gewürzmischung zugeben.

3. Die Trauben in den Gewürzsud geben und unter rühren zum köcheln bringen. Mit Traubensaft auffüllen und für ca. 5-10 Minuten einköcheln lassen, bis die Traubenschalen weich sind. Mit einem Spritzer Rosenwasser, mit gehackten frischen Rosmarinnadeln, etwas Steinsalz und Pippali - Langpfeffer abschmecken

4. Das Chutney etwas abkühlen lassen und noch etwas Kurkuma und Honig hinzufügen

Zutaten:

  • 150g helle Trauben
  • 1 EL Ghee- geklärte Butter
  • 2 Nelken
  • ½ Zimtstange
  • 1 TL Chai-Gewürzmischung oder Gewürzmischung Süßspeisen oder Kaffee von Amla Natur
  • 1 MS Kurkuma
  • 150 ml roter Traubensaft
  • ein Zweig frischer Rosmarin
  • etwas Rosenwasser
  • 1 EL Waldhonig
  • etwas Steinsalz, Pippali - Langpfeffer

Spätsommerliches Pflaumen-Chutney

Zubereitung:

Die Pflaumen entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Die Datteln in kleine Stücke hacken.

Samen-Gewürze mörsern und in Ghee anbraten, danach die Feuchtgewürze: zerkleinerte Zwiebeln, Chili, Ingwer andünsten und die Pflaumen und Datteln hinzugeben. Die restlichen Gewürzpulver, braunen Zucker und Tamarinde hinzugeben und mit Zitronensaft (Essig) und etwas Wasser ablöschen und einkochen lassen.

Die Masse anschließend 30 Minuten auf kleiner Flamme kochen, dann heiß in Gläser füllen.

So hält sich das Chutney mehrere Tage.

Vor dem Servieren noch gehacktes frisches Korianderkraut in das Pflaumen- Chutney geben.

Zutaten:

500g vollreife Pflaumen

1 TL Tamarinde

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Kurkuma

½ TL Zimt oder 2 Stücke Zimtrinde

1 EL geriebener Ingwer

1 TL schwarze Senfsamen

6 getrocknete Datteln

2 EL Apfelessig oder Saft einer halben Zitrone

4 EL brauner Zucker

¼ TL Cardamom (Inhalt 1 Kapsel), 2 Nelken, 1 Anisstern

1 TL Salz

1 Rote Chilischote, gehackt

1 Zwiebel gehackt

frisches Korianderkraut

 

Ziegenkäsetaler an Vanilletomaten

Zubereitung:

Das Wasser mit dem Zucker, den längs aufgeschlitzte Vanilleschote sowie alle weiteren Gewürzzutaten etwa 10 Minuten unbedeckt kochen lassen, danach vom Feuer nehmen. Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und mit dem Essig in den heißen Sud geben. Etwas abkühlen lassen.

Inzwischen von den Cherrytomaten den Stielansatz entfernen, die Früchte waschen, mit Küchenpapier trocknen und mit einer feinen Nadel rundherum mehrmals einstechen. In die lauwarme Marinade legen, mindestens 8 stunden ziehen lassen.

Zur Zubereitungsphase den Käse im Backofen in einem Auflaufförmchen erwärmen solange, dass seine runde Form noch erhalten bleibt und er nicht zerfließt.

Die Tomaten sorgfältig aus der Marinade heben und gut abtropfen lassen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Tomaten beifügen. 2-3 EL Marinade dazugeben. Die Tomaten unter gelegentlichem Schwenken der Pfanne 2-3 Minuten dünsten, bis sie gut heiss sind. Zusammen mit dem warmen Ziegenkäse auf einem warmen Teller anrichten und kräftig mit der Pfeffermühle abrunden.

Zutaten:

  • 400 ml Wasser
  • 200g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Sternanis
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 Zitrone
  • 4 EL Granatapfelsaft
  • 500 g Cherrytomaten
  • 4 Ziegenfrischkäsetaler z.B. Picandou

Kühlendes Minz-Chutney

Zubereitung:

 

Die Minzblätter pflücken, waschen und in der Salatschleuder trocknen.

Chili entkernen und alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben.

Gerne kann man auch andere Kräuter für das Chutney verwenden: z.B. Ruccola, Petersilie, Basilikum

Zutaten:

  • 2 Bund frische Minze
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 Tomate
  • 1 EL Naturjoghurt
  • Koriander gemahlen
  • brauner Zucker
  • Steinsalz
  • Olivenöl
  • Kurkuma
  • Pippali, langer Pfeffer

gefüllte Mangoldpäckchen

Den Mangold waschen, putzen, Stiele von den Blättern trennen. Wasser aufkochen und alle Mangoldblätter einzeln darin blanchieren. Blätter herausnehmen und abtropfen lassen, auslegen. Füllung: 3-4 Mangoldstiele in kleine Würfel schneiden.

Geschälte Möhre fein raspeln. Ghee in einem Topf erhitzen Bulgur mit Vata-Gewürzmischung anrösten. Möhrenraspel und zerkleinerte Mangoldstiele hinzufügen, salzen und mit Ingwerwasser aufgießen. Aufkochen lassen und 10 Minuten weiter köcheln bei schwacher Hitze. Backofen auf 170° vorheizen. Auflaufform mit Ghee ausstreichen. Petersilie alternativ Koriander fein hacken und mit den Berberitzen unter die Füllung mischen. Mit Trikatu und Tamarinde würzen. Auf jedes Mangoldblatt mittig 1-2 EL Füllung geben. 

Die Blattseiten übereinander legen und bis zum Stielansatz aufrollen. Mit Zahnstochern fixieren oder mit einem Band dieses Päckchen umwickeln. Die Mangoldpäckchen in die gefettete Auflaufform legen, Ingwerwasser hinzufügen und 15 Minuten backen. Die übrig gebliebene Füllung als Beilage essen und evtl. noch einen köstlichen Dipp dazu reichen.

Um den bitteren Mangold gut verdauen zu können, kochst oder dünstest Du die härteren Stiele etwas länger als die Blätter. Gewürze die die Verdauung anregen wie:Ingwer, Trikatu oder Pippali machen den Mangold bekömmlicher. Zudem sind saure und ölige Substanzen wie: Ghee, Tamarinde und Berberitzen zu empfehlen. Berberitzen nutzen wir im Ayurveda für die „Detox-Küche“, da sie ein ausgezeichneter Fettburner sind und Kapha, also überschüssiges Gewebe reduzieren.

10 große Mangoldblätter

1 Möhre

2 Tl Ghee

50g Bulgur

1 TL Vata-Balance-Gewürzmischung

200 ml Ingwerwasser

1 Bund Petersilie oder Koriander

1 EL Berberitzen

1 Msp. Trikatu - Gewürzmischung

1 Msp. Tamarinde

100 ml Ingwerwasser

Steinsalz

Ghee für die Auflaufform

Frischer Blattspinat in einer Joghurt – Rosinen – Sosse

Zubereitung :

Den Spinat gründlich waschen und putzen. Die Rosinen in warmen Wasser einweichen.

Kreuzkümmel mörsern und in das heiße Ghee geben, danach Zwiebel, Lauch und Knoblauch schälen, würfeln und auch im heißen Ghee anbraten.

Den Spinat zugeben und solange mitdünsten, bis er zusammengefallen ist und etwas abkühlen lassen.

Die Safranfäden anmörsern und dann in warmen Wasser auflösen lassen.

Die Safranlösung, den Joghurt, die abgetropften Rosinen unter den noch warmen Spinat heben und mit Salz, Pfeffer, Koriander und Minze abschmecken.

Blattspinat eignet sich besonders gut um, den Körper zu entsäuern und zu entschlacken. Wie alle Blattgemüse zeichnet sich Blattspinat durch entzündungshemmende Eigenschaften aus.

Zutaten : 

  • 500g frischer Blattspinat
  • 4 EL Rosinen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Ghee
  • 2 Frühlingszwiebeln oder 1 Stange Lauch
  • 200g griechischer Joghurt
  • ½ TL Kreuzkümmel, gemörsert
  • Safranfäden
  • frische Minze & frischer Koriander
  • Salz und Pfeffer

 

 

Zucchini- Bratlinge 

Zubereitung:

Die Zucchini waschen und putzen, die Kartoffel schälen und beides auf einem Gemüsehobel fein raspeln. Ingwer schälen und ebenfalls fein raspeln.

Die Gewürze (Gewürzsamen mörsern) und das Kichererbsenmehl zu den Raspeln geben und alles zusammen zu einem Teig verkneten. Den Teig ca. 15 Minuten durchziehen lassen. Falls die Masse noch nicht gut genug bindet, kann noch mehr Kichererbsenmehl hinzugefügt werden.

Ghee in einer schweren Pfanne erhitzen. Aus der Gemüsemasse mit einem Eisportionierer oder 2 Löffeln Taler formen und diese in Ghee beidseitig ausbacken.

Gemüsebratlinge sind eine willkommene Abwechslung im Detox Speiseplan, der ja viele Suppen enthält und überwiegend breiig ist. Zucchini stärkt den Geist und stabilisiert das Nervensystem. In der Ayurveda-Heilkunde wird Zucchini explizit gegen Burn-out und mentale Erschöpfung empfohlen.

 

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Zucchini
  • 1 mehligkochende Kartoffel
  • 1 Scheibe frischen Ingwer
  • Steinsalz
  • 1 Msp. Asafoetida
  • 1/2 TL Ajwainsamen oder Thymian
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 1/4 TL Methiblätter (Bockshornkleeblätter)
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Rosmarin
  • ca. 250g Kichererbsenmehl
  • Ghee zum Ausbacken

 

 

 

 

Chicoree & Radicchio aus dem Ofen

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 175° vorheizen. Den Chicoree waschen und den Stunk herausschneiden und den Chicoree längs vierteln. Den Radicchio waschen und den Salatkopf in Streifen schneiden. Beides in eine Auflaufform legen.

Ingwer schälen und Chilischote putzen. Beides in feine Streifen schneiden und über das Gemüse verteilen.

Aus Apfelsaft, Ahornsirup, Olivenöl, Sojasoße und den Gewürzen eine Marinade anrühren und über das Gemüse gießen. Die Walnüsse auf dem Gemüse verteilen und dann alles im Backofen ca. 30 Minuten backen.

Chicoree und Radicchio sind ideale Detox-Gemüse um Pitta und Kapha auszugleichen. Sie haben einen reduzierende Wirkung auf den Gewebsstoffwechsel durch den herben Geschmack und kühlender Potenz.

Sie zählen zu den Basen-Gemüsearten und helfen bei der Entsäuerung und der katabolen Stoffwechselaktivität. In der Detox-Küche immer in gegarter Form.

Zutaten für 2 -3 Personen:

 

  • 3 Chicoreestauden
  • 1 kleiner Radicchio
  • 1 Scheibe frischen Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 150 ml Apfel- oder Traubensaft
  • 3 El Ahornsirup
  • 1 EL Sojasoße
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Ajwain Königskümmel oder Thymian
  • etwas Pippali (Langpfeffer) und Steinsalz
  • 1 Handvoll Walnüsse

 

Rote Bete aus dem Ofen

Zubereitung:

Rote Bete mit der Gemüsebürste abbürsten und in dünne Scheiben schneiden.

In eine Auflaufform oder ein Backblech nebeneinander legen und mit Olivenöl versehen. Die Kräuter, Gewürze und Sesamsamen darüber streuen und in den Backofen bei ca.180° ca. 20 Minuten backen.

Gerne frische Kräuter darüber geben und etwas gekochten Basmatireis dazu reichen.

Rote Bete zählt auf der Detox-Liste zu den Favoriten. Das Wurzelgemüse zeichnet sich durch seine basischen und eisenhaltigen Wirkstoffe aus und wirkt laut Ayurveda entsäuernd, blutaufbauend, hauttherapeutisch, stuhllockernd und leicht abführend.

Zutaten:

  • 4 Rote Bete-Knollen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Tl Ajwainsamen
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/2 TL Rosmarinnadeln
  • 2 EL Sesamsamen
  • etwas Steinsalz und Pippali (Langpfeffer) oder schwarzen Pfeffer aus der Mühle

grüner buttermilchkuchen

Zubereitung:

Sauerampfer und Portulak waschen und trocken schütteln, die Blätter fein hacken.
Die Zitrone heiß waschen und abtrocknen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Ein Backblech mit Butter einfetten.
Mehl, Backpulver, 300g Zucker in einer Schüssel mischen. Buttermilch, Zitronenschale, Sauerampfer, Portulak und Eier dazugeben und alles mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren.
Den Teig auf das Backblech geben und gleichmäßig verstreichen.
Die Pistazien darüber streuen. Den Kuchen im Backofen (Mitte) bei 180 Grad (Umluft ohne Vorheizen) ca.15 Minuten backen.

Inzwischen die Blüten, wenn nötig abbrausen und abtropfen lassen. Größere Blüten zerzupfen.
Den übrigen Zucker mit dem Zitronensaft verrühren und erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Butter darin zerlassen.
Den Kuchen herausnehmen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Zitronenbutter gleichmäßig darüber träufeln, dann weitere 5 Minuten backen.

Herausnehmen, mit den Blüten bestreuen und abkühlen lassen. Zum Servieren den Buttermilchkuchen in etwa 3x3cm kleine Stücke teilen.

Zutaten für 20 Stücke :

  • 60g Sauerampfer

  • 40g Portulak

  • 1 Bio-Zitrone

  • 400g Mehl

  • 1 Päckchen Backpulver

  • 400g Zucker

  • 500g Buttermilch

  • 2 Eier

  • 50g gehackte Pistazien

  • 2 Hände voll Veilchenblüten, Schlüsselblumenblüten und/oder Rotkleeblüten

  • 150g Butter

  • Butter für das Backblech

kartoffelsalat
mit wildkräutern

Zubereitung:

Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln waschen und in Salzwasser in ca. 25 Minuten weich kochen. Inzwischen die Zuckerschoten putzen, waschen und in kochendem Wasser ca. 2 Minuten blanchieren. In ein Sieb abgießen, in eiskaltem Wasser abschrecken und je nach Größe ganz lassen oder halbieren. Die Wildkräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Die Hälfte der Blätter grob schneiden. Die Zitrone heiß waschen und trocken reiben, die Schale dünn abreiben und den Saft auspressen.

Die zerkleinerten Wildkräuter, Zitronenschale und -saft, Birnensaft, Steinsalz, Ahornsirup, Chiliflocken, Pippali in einem hohen Rührbecher mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Olivenöl mit einem Löffel unterrühren.

Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und pellen.

Kartoffeln, Zuckerschoten, Kapern in eine Schüssel geben und mit der Kräuter-Vinaigrette mischen und mit den restlichen Kräutern und evtl. Gänseblümchen anrichten.

Zutaten:

  • 1 kg kleine festkochende Kartoffeln
  • Steinsalz
  • Pippali, langer Pfeffer
  • 200g Zuckerschoten
  • 4 handvoll Wildkräuter (Girsch, Knoblauchrauke)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50ml Birnen-oder Orangensaft
  • ½ TL Chiliflocken
  • 100ml Olivenöl
  • Kapern
  • Ahornsirup

polenta mit bärlauchpesto

Zubereitung:

Für die Polenta einen Topf erwärmen und die Polenta darin trocken anrösten.

6 Tassen Wasser dazugießen und die Polenta unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Salz, Rosmarin, Chilipulver zufügen. Die Polenta 10 Minuten köcheln lassen, dabei weiterhin ab und zu rühren, damit sich eine sämige, klümpchenfreie Masse bilden kann.

Backofen auf 195 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Olivenöl bestreichen und die Polenta darauf verteilen.

Für das Bärlauchpesto, Bärlauch und Giersch waschen, trockenschleudern und grob hacken.

Sonnenblumenkerne, Kräuter, Olivenöl, Salz, Pfeffer in einem Mixer zu einem Pesto fein hacken. Über die Polenta verstreichen. Die Polenta im heißen Backofen 10 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen etwas abkühlen lassen und dann in Scheiben oder Rauten schneiden.

Zutaten:

für die Polentaschnitten

  • 2 Tassen Maispolenta

  • 1Tl Salz

  • 1Tl Rosmarin getrocknet

  • 1 Messerspitze Chilipulver

     

für das Bärlauchpesto:

  • eine Hand voll Giersch

  • 1 Bund Bärlauch

  • 5 El geröstete Sonnenblumenkerne

  • 2 El Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

Ayurvedische Birnentarte

Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen festen Teig kneten, 30 Minuten kühl stellen. Für die Ricotta-Creme alle Zutaten schaumig rühren. Die Birnen schälen und in feine Schnitze schneiden.

Eine Backspringform einfetten. Den Mürbeteig dünn auf dem Boden verteilen und seitlich einen kleinen Rand erstellen. 

Die Ricotta-Creme auf den vorgebackenen Mürbeteig geben und mit fein geschnittenen Birnenspalten belegen.

Bei 180 Grad für 30 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, das Gelee mit einem Teelöffel auf dem Kuchen verteilen und weitere 15 Minuten fertig backen. 

Im Ayurveda achten wir darauf, dass wir unsere Speisen mit Liebe zubereiten.

Das Kochen und Backen wird im Ayurveda als ein alchemistischer Prozess betrachtet, wo die Liebesenergie des Kochs in die Speisen übertragen wird. Daher kultivieren wir während der achtsamen Zubereitung und auch davor positive Gedanken und Gefühle.

Für den Mürbeteig:

100 g Buchweizenmehl

50 g Dinkelmehl

100 g Bio- Butter

50 g Puderzucker

1,5 EL Schmand

½ TL Ayurveda-Gewürzmischung Kaffee oder Süßspeisen (alternativ Zimt)

1 Prise Salz

 

Für den Belag:

250 g Ricotta

150 g Schmand

1 TL Ingwerpulver

Saft 1 Zitrone

150 g Puderzucker

3 reife Birnen

2 EL Aprikosen- oder Quittengelee

ghee
geklärtebutter

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf mit dickerem Boden bei kleinster Hitze schmelzen lassen. Nach 45 Minuten (die Kochzeit variiert sehr nach der Menge der Butter und der Temperatur) hat sich der weiße Schaum an der Oberfläche verkrustet, und die Butter sollte goldfarben und klar sein.

Das ist sehr wichtig, denn nur wirklich ganz klare Butter ist haltbar. Die Butter etwa 15 Minuten stehen lassen und dann durch ein Mulltuch oder einen Papierteefilter in einen Steinguttopf oder ein hitzebeständiges Glas absieben. Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und erst nach vollständigem Abkühlen verschließen.

Geklärte Butter ist ungekühlt rund 9 Monate haltbar, bitte nicht in den Kühlschrank stellen. Geklärte Butter ist hoch erhitzbar, ohne dass sie verbrennt oder eine chemische Veränderung erfährt. Daher ist sie ein idealer Fettstoff zum Kochen, Braten, Frittieren oder als Brotaufstrich.

Es lohnt sich Ghee selber herzustellen, da die Gheeprodukte aus dem Handel unerwünschte Konservierungsstoffe enthalten und geschmacklich nicht vertretbar sind. Selbst hergestelltes Ghee hat ein feinstes Aroma und unsere ureigene ganz persönliche Energie.

Zutaten:

  • 1 kg Bio-Süß – oder Sauerrahmbutter

frisch gebackene chapatis

indische teigfladen

Zubereitung:

Das Weißmehl, das Vollkornmehl und den Hartweizengrieß mit dem Salz und dem Schwarzkümmel gut mischen. Das Ghee beifügen, das lauwarme Wasser und alles miteinander verkneten, bis der Teig die Konsistenz eines „Ohrläppchens“ bekommt. Mindestens eine halbe Stunde abgedeckt stehen lassen und dann zu kleinen Kugeln formen. Mit einer Teigoder Chapati - Rolle in kleine gleichmäßige Fladen rollen und ohne Fett in einer Pfanne backen.

Zutaten:

  • 250g Weißmehl
  • 250g Vollkornmehl
  • 150g Hartweizengrieß
  • 1 Prise Steinsalz
  • 120g Ghee
  • ca.1/4l lauwarmes Wasser
  • Nigella, Schwarzkümmel